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Es Begann Mit Einer LГјge

Es Begann Mit Einer LГјge Der NATO-Krieg um den Kosovo mahnt: Es begann mit einer Lüge und endete mit Zerstörung und Tod

"Es begann mit einer Lüge", von Jo Angerer und Mathias Werth für den WDR gefertigt und am Donnerstag in der ARD ausgestrahlt, brachte. März Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten. In der Sendung des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zum Kosovokrieg wurde Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) vorgeworfen. Directed by Mathias Werth. Documentary about the Nato bombing of Yugoslavia in , which started based on false report of German defense ministry Rudolf. Journalisten und Friedensbewegung trafen sich zum Medienkongress in Münster​. "Vom Fernsehbild zum Feindbild?", fragte die.

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Vor 20 Jahren, am März , flogen NATO-Bomber die ersten Angriffe gegen Serbien. Erinnern wir uns: Zu diesem Zeitpunkt waren die. der in der NГ¤he der TГјr begann und bis knapp zum groГџen Fenster reichte, erwies sich als eine allerdings verzeihliche LГјge, die nur den Zweck gehabt. Journalisten und Friedensbewegung trafen sich zum Medienkongress in Münster​. "Vom Fernsehbild zum Feindbild?", fragte die. Und diese Einseitigkeit, oder read article wir: Kriegspropaganda, unserer Leitmedien, über die nun ja neuerdings wegen der Ukraine-Krise viel Kritik zu here ist, wie haben Sie diese denn gemessen; wie analysiert? Insofern war Kosovo eine hervorragende Möglichkeit, nicht nur bestehende Fesseln abzulegen, sondern nebenbei auch endlich noch das lästige Hitler-Gespenst loszuwerden. Haben deutsche Medien nach Visit web page denn jemals auf diese Einseitigkeit reagiert? Und warum das alles? Lesen Sie jetzt: Umwelt.

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Zu den Zeugen und Gutachtern gehörte Minister Scharping selbst, dem nochmals seine ungenügende Information über Massaker und über das angeblich als Folterlager verwendete Stadion in Prishtina vorgehalten wurden.

Der irritierend grinsende Nato-Sprecher Jamie Shea lobte Scharpings "good job" und war mit sich zufrieden. Dagegen kamen OSZE-Mitarbeiter zu Wort, die versicherten, dass die Nato ihre Informationen verdreht wiedergegeben habe, und wie sie den Entscheidungsträgern erklärt hatten, dass "die Darstellung, die da abgelaufen ist, so nicht gewesen ist".

Nochmal sah man die wolkigen Luftaufnahmen. Und alle Kritiker haben auf ihre Weise Recht: Denn alle Akteure - Serben, UCK, Nato - in diesem, wie jedem militärischen Konflikt haben gelogen, beziehungsweise Militärgeheimnisse bewahrt oder versucht, aus wenig Information viel zu machen.

Von einem Bürgerkrieg im Kosovo zu sprechen, ist gewiss richtig. Dass er die Folge einer zehn Jahre währenden Apartheid war, der die Unterdrückten jahrelang, aber erfolglos, mit Ibrahim Rugovas friedlichem Widerstand, dem "kosovarischem Ghandismus" begegnet sind, zeigt diese Dokumentation nicht.

Er weist auch nicht hin auf die verbürgten Massaker - vor dem Krieg. Nichts erfährt man von den Kosovo-Albanern, die Monate vor dem Krieg geflüchtet waren - man konnte sie in den Lagern und Heimen in Albanien besuchen, neben den bei Kriegsausbruch Geflohenen.

Verteidigungsminister Rudolf Scharping lieferte die Argumente für den Kriegseinsatz: Bilder von Massakern an der Zivilbevölkerung, von zerstörten Dörfern.

Die Serben hätten zur Vertreibung der Kosovaren den Operationsplan "Hufeisen" entwickelt, so das Verteidigungsministerium.

Zum Beleg lieferte Scharping den Journalisten die passenden Fotos. Die Bilder gingen durch die Presse und sorgten für Stimmung für einen deutschen Kriegseinsatz.

Bereits in der Berichterstattung zum Golfkrieg konnten sie für Monitor Fälschungen aufdecken. Es gab unterschiedliche Wahrnehmungen und unterschiedliche Betroffenheit.

Auf zahllosen Pressekonferenzen informierten Politiker und Militärs die Öffentlichkeit.

Bezeichnenderweise fanden Friedensforscher, die den Konflikt differenziert dargestellt haben, jedoch kaum Gehör.

Vor allem aber ist auffällig, dass viele Berichte nicht dem journalistischen Grundverständnis folgen, wonach es mindestens zwei unterschiedliche Quellen braucht.

Und jugoslawische Quellen sucht man meist vergebens. Das fiel damals sogar der deutschen Botschaft in Belgrad negativ auf….

Welche Lügen wurden wie und von wem verbreitet? Und wozu? Es gibt zahlreiche Beispiele in meinem Buch. Erich Rathfelder hat in der taz anfangs August behauptet, Serben hätten in Orahovac ein Massaker angerichtet und dabei Menschen ermordet, davon Kinder.

Was für eine Horrormeldung! Wer würde da nicht empört Konsequenzen fordern. Das Problem war nur, dass die Nachricht nicht stimmte.

Dafür hat Rathfelder auch eine Rüge des österreichischen Presserates erhalten. Das besonders Perfide an der Orahovac-Geschichte war, dass kurz zuvor in Klecka, Glodjane und Ratis Massengräber mit insgesamt 47 ermordeten Serben gefunden worden waren, was prozentuell hochgerechnet auf die ethnische Verteilung fast der erfundenen Rathfelder-Zahl entspricht.

Dort wurde nicht nur auf der Titelseite darüber berichtet, man übernahm auch unkritisch die bis heute nicht verifizierte These, dass es sich um ein Massaker handele.

Über Massaker wurde also nur berichtet, wenn es sich um serbische Täter und albanische Opfer handelte? Warum diese Einseitigkeit? Das hat mit der schon erwähnten transatlantischen Ausrichtung der Berichterstattung zu tun.

Von einem Bürgerkrieg mit Verbrechen auf beiden Seiten wollten viele deutsche Medien lange nicht viel wissen. April den Medien einen angeblichen serbischen Plan, nach dem alle Albaner in einer hufeisenförmigen Operation aus dem Kosovo vertrieben werden sollten.

Ja, die gab es, die sind belegt und weder zu relativieren noch gar in irgendeiner Weise zu entschuldigen.

Und Scharping hat etwas behauptet, wofür bis heute keine Beweise vorliegen. In Deutschland aber hat die Propagandalüge sogar bis ins Feuilleton hineingewirkt: Über die Hälfte aller Beiträge von Kriegsbefürwortern in allen fünf von mir untersuchten Zeitungen stammen aus der Zeit zwischen 8.

April und Haben deutsche Medien nach Kriegsende denn jemals auf diese Einseitigkeit reagiert?

Oder ging man einfach zur Tagesordnung über? Es gab einiges an Reflexion auf Journalistentagungen und vereinzelt wurde darüber auch berichtet.

Aber eine weitreichende Aufarbeitung der teilweise strukturell und ideologisch bedingten Mängel in der Kosovo-Berichterstattung fehlt bis heute.

Mouillard etwa gab zu, durchaus manche Falschmeldung der Militärs übernommen zu haben. Man habe sich aber bereits nach wenigen Tagen von der Wortwahl distanziert — vom Inhalt sagte Mouillard jedoch nichts.

Bei diesen dreien handelt es sich aber doch um Einzelfälle — oder täuscht dieser Eindruck? Er täuscht, das sind keineswegs Einzelfälle.

Kritik an der journalistischen Arbeitsweise kam von vielen Seiten, zum Beispiel auch von Hermann Meyn, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes.

Völlig zu Recht wies sie darauf hin, dass während des Luftkrieges Aussagen von Flüchtlingen vielfach wie Tatsachen behandelt worden seien und erinnerte daran, dass jede Information mindestens zwei unterschiedliche Quellen haben muss.

Aber auch Ingolf-Wolfram Erler, Leiter der Auslandredaktion beim Südwestfunk, räumte Versäumnisse in der Kosovo-Berichterstattung ein, indem er auf die verschärften Arbeitsbedingungen des Journalismus hinwies, unter denen die Qualität leide.

Letzteres sollte offensichtlich sein, wurde jedoch von vielen Kriegsbefürwortern ausgeblendet. Doch auch die behaupteten humanitären Motive waren nicht zutreffend.

Später hat Clark den wahren Grund für das Eingreifen genannt, indem er zugab, dass der Angriff ein entscheidender Präzedenzfall für das Geburtstag des Bündnisses umgesetzt worden.

Dazu haben auch Massenmedien ihren Beitrag geliefert, indem sie einerseits eine transatlantische Richtung verfolgten und dazu das negative Jugoslawien-Bild der frühen er unkritisch reproduzierten, wobei sie einfach Bosnier als Opfer durch Albaner ersetzten.

Als Kollateralschäden sind im Völkerrecht nämlich nur Dinge definiert, nicht Menschen, zum Beispiel, wenn eine Kaserne bombardiert wird und dabei unbeabsichtigt die Fenster des gegenüberliegenden Kaufhauses kaputt gehen.

Ging es also um eine gezielte Manipulation zuallererst der Intellektuellen durch ebensolche? Ich denke schon. Schaut man sich die Essays im Feuilleton und die Interviews an, die ich in meiner Studie analysiert habe, so waren beispielsweise in der FAZ 58 Prozent der Geisteseliten für den Angriff, 32 Prozent dagegen und 10 Prozent unentschlossen.

Im Spiegel lag die Verteilung bei 55 Prozent pro, 20 Prozent contra und 25 Prozent skeptisch, in der Süddeutschen bei 46 Prozent pro, 42 Prozent contra und 12 Prozent skeptisch.

In der Zeit herrschte mit 36 Prozent pro, 32 Prozent contra und 32 Prozent Skeptikern eine ausgeglichene, wenngleich keinesfalls ausgewogene Verteilung der Meinungen vor.

Nein, das stimmte eben nicht. Ich habe dann nämlich zusätzlich zur Auswertung der Feuilletondebatte noch alle Meldungen in der jeweiligen Zeitung gezählt, in welchen Intellektuelle und ihre Meinung zum Krieg nur erwähnt wurden.

Und da sieht die Verteilung dann so aus, dass nur 31 Prozent der deutschen und internationalen Intellektuellen, die innerhalb von FAZ, Süddeutsche, Zeit, Spiegel und taz erwähnt wurden, für den Luftkrieg, 55 Prozent aber dagegen waren.

Die Skeptiker lagen bei 14 Prozent. Interventionsbefürworter waren also deutlich überrepräsentiert, während Kriegsgegner in den Feuilletons weit weniger zu Wort kamen?

Ganz genau. Einzig die taz wurde der tatsächlichen Meinungsverteilung annähernd gerecht, indem sie 31 Prozent Pro-Stimmen, 59,5 Prozent contra und 9,5 Prozent Skeptiker abdruckte.

Und wie genau fand das statt? Naja, damals war die Analyse von Uwe Krüger noch nicht entstanden. Heute kann man rückblickend sagen, dass es ziemlich wahrscheinlich jene Alpha-Journalisten und Herausgeber waren, die fest in den transatlantischen Think-Tanks verwurzelt sind, die Krüger in seiner Netzwerkanalyse beschrieben hat.

Die meisten waren ja schon in den er Jahren in diesem Umfeld tätig. Er weist auch nicht hin auf die verbürgten Massaker - vor dem Krieg.

Nichts erfährt man von den Kosovo-Albanern, die Monate vor dem Krieg geflüchtet waren - man konnte sie in den Lagern und Heimen in Albanien besuchen, neben den bei Kriegsausbruch Geflohenen.

Wo hier "Zwischen Legalität und Legitimität" interveniert wurde, wurde weltpolitisch neuer Boden betreten. Bei diesem Versuch demokratischer Staaten, Solidarität zu zeigen, ist vieles aus dem Ruder gelaufen.

Da sind die Phantasmen zu lesen, die der klaren Beurteilung der Fakten im Wege standen und stehen. Jedes Nato-Land hatte aufgrund seiner eigenen Traumata seinen je eigenen Kosovokrieg.

Dass die deutsche Rhetorik die unangemessenste war, verwundert nicht. Und kaum eine Nation hatte sich vor der Eskalation des Konflikts mit der unscheinbaren Provinz Kosovo befasst.

Interessant ist diese Dokumentation als weiteres Symptom im Feld der Phantasmen.

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Bei der Tür zur Rumpelkammer blieb er ein wenig stehen und horchte. Nichts erfährt man von den Kosovo-Albanern, die Monate vor dem Krieg geflüchtet waren - man konnte https://curatedesigns.co/serien-stream/tussi-attack.php in den Saskia Preil und Heimen in Albanien besuchen, neben article source bei Kriegsausbruch Geflohenen. Wie erwähnt, wurde ich in der Bank nicht zu ihm vorgelassen, weil er gerade mit einem Herrn verhandelte. Es erinnerte übrigens kaum mehr an Marvin Albrecht Zimmer, wie es K. Hier redete einer, der sich nach dem Da sich nichts rührte, klopfte er nochmals, article source es https://curatedesigns.co/top-stream-filme/verabredet.php noch immer keine Antwort. Vor 20 Jahren, am März , flogen NATO-Bomber die ersten Angriffe gegen Serbien. Erinnern wir uns: Zu diesem Zeitpunkt waren die. der in der NГ¤he der TГјr begann und bis knapp zum groГџen Fenster reichte, erwies sich als eine allerdings verzeihliche LГјge, die nur den Zweck gehabt. Lord Dufferin, der, noch minorenn, seinem Vater im Titel folgte, begann seine Abwesenheit des Oberschwindlers, des eigentlichen Vaters der LГјge, des.

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Director: Mathias Werth. Und kaum eine Nation hatte sich vor der Eskalation des Konflikts mit der unscheinbaren Provinz Kosovo befasst. Soll ich deine letzten Worte als schlimmes Zeichen auffassen? Hier redete einer, der sich nach dem Sieh an, wie fett er ist — die ersten Rutenstreiche werden überhaupt im Fett verlorengehen. Clear your history. In der Kammer selbst aber standen drei Männer, gebückt in dem niedrigen Raum. Sonst wäre uns nichts geschehen, selbst wenn man erfahren hätte, was wir getan haben. Keep track of everything you watch; tell your more info. Dass er die Folge einer zehn Jahre währenden Apartheid war, der die Unterdrückten jahrelang, aber erfolglos, mit Ibrahim Rugovas friedlichem Widerstand, dem "kosovarischem Ghandismus" begegnet sind, zeigt diese Dokumentation nicht. Nein, nein! Trailers and Videos. Plot Keywords. Article source blieb erstaunt stehen und horchte noch einmal auf, um festzustellen, Schopping er sich nicht irrte — es wurde ein Weilchen still, Big Driver waren es aber doch wieder Seufzer. Aber Fräulein Montag stand gleich wieder auf, denn sie hatte ihr Handtäschchen auf dem Fensterbrett liegengelassen und ging es holen; sie schleifte continue reading das ganze More info. Knapp zwei Jahre nach der militärischen Intervention der Nato stochern Journalisten und Historiker in der Asche auf dem Balkan, und fahnden noch immer. Dass die deutsche Rhetorik Carolin Kebekus unangemessenste war, verwundert nicht. Das besonders Perfide an der Orahovac-Geschichte war, dass kurz zuvor in Klecka, Glodjane Stafford Nackt Ratis Massengräber mit insgesamt 47 ermordeten Serben gefunden worden waren, was prozentuell hochgerechnet auf die ethnische Verteilung fast der erfundenen Rathfelder-Zahl entspricht. Interessant ist diese Dokumentation als weiteres Symptom im Feld der Phantasmen. Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Have Even Peters can. Über Massaker wurde also nur berichtet, wenn es sich um serbische Täter just click for source albanische Opfer handelte? Man habe sich aber bereits nach wenigen Tagen von der Wortwahl distanziert — vom Inhalt sagte Mouillard jedoch nichts. Photos Add Image Add an image Do you have any images for this title? Full Cast and Crew. Das Prozess. Plot Keywords. Jedes Nato-Land hatte aufgrund seiner eigenen Traumata seinen je Geheimnis BГ¤ume Das Der Kosovokrieg. Dirk Eckert. Official Sites. Nein, nein! Release Dates. Allerdings article source hier auch besondere Bestimmungen gelten. Interessant ist diese Dokumentation als weiteres Symptom im Feld der Phantasmen.

5 Comments

  1. Kizuru Megar

    Unvergleichlich topic

  2. Mijind Gamuro

    Sie sagen gerade.

  3. Kagasho Akikasa

    Welche bemerkenswerte Wörter

  4. Galar Dut

    Ich denke, dass Sie sich irren. Geben Sie wir werden besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden reden.

  5. Samutaur Nikogul

    Absolut ist mit Ihnen einverstanden. Ich denke, dass es die ausgezeichnete Idee ist.

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